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Olivenöl gilt als eines der ältesten Kulturgüter der Menschheit. Über die Anfänge der Ölbaumkultivierung ist wenig Genaues bekannt, man vermutet, dass diese in der Kupferzeit (ca. 4000 v. Chr.) in der Region Kreta und anderen Mittelmeer Ländern begann.

Bereits im antiken Griechenland wurde Olivenöl in großen Mengen hergestellt und im gesamten Mittelmeerraum gehandelt. In der Antike wurde Olivenöl außer als Speiseöl auch zur Körperpflege und zur Wundbehandlung sowie als Lampenbrennstoff verwendet.

olivdeoilOlivenöl ist grünlich und hat einen charakteristischen Geruch und Geschmack mit fruchtigen und bitteren Komponenten.

Kaltgepresstes Olivenöl ist, anders als die meisten anderen Pflanzenöle, die durch Raffinierung hergestellt werden, ein reines Naturprodukt. Es gilt trotz seines relativ geringen Anteils an mehrfach ungesättigten Fettsäuren als besonders gesund. Es fördert nachweislich den Kreislauf, den Verdauungsapparat, die Haut und den Knochenbau.

Olivenöl ist ein wesentliches Element der Mittelmeerküche, wo es als Allzweckfett eingesetzt wird. Durch seinen hohen Rauchpunkt (210 °C) ist es besonders gut zum Braten und Frittieren geeignet, wie es zum Beispiel in der italienischen und in der spanischen Küche schon immer gehandhabt wird.

In den Mittelmeerländern sind die Menschen gesünder. Dort erkranken weit weniger Menschen an Arteriosklerose und Herzinfarkt als in unseren nördlichen Breiten.

Wissenschaftliche Untersuchungen kamen bei der Suche nach dem Schutzfaktor dieser Menschen dem Olivenöl als einem Hauptbestandteil der mediterranen Ernährung auf die Spur.

In Ländern wie Griechenland, Spanien und Süditalien dient das Olivenöl als Hauptfettquelle. Tierische Fette dagegen werden nur wenig verwendet.